Cool running

Eine gewisse Spannung liegt in der Luft. Überall in der Stadt sieht man Menschen, die sportlich gekleidet sind. Die sieht man eigentlich immer, aber einigen von ihnen merkt man an, dass sie sportlich sind. Keine Muskeltypen, eher etwas schlanker. Läufer eben.

Morgen ist es soweit. Der 30.Marabana findet statt. Mehr als 5000 Läufer werden teilnehmen. Mit dabei die Jule. Nummer 6066.

Um 7 Uhr wird gestartet. Zuerst den Paseo und dann den Malecón entlang.

Es ist richtig aufregend und ich bin schon sehr gespannt. 

Nachtwanderung

Kinder haben ihren eigenen Willen und auch eigene Ideen. Mein Kind wollte in einen Boxclub. Die Beschreibung stammte aus einem Reiseführer. Konnte also nicht schwer zu finden sein. Also ging es nach dem Abendessen los durch das abendliche  Havanna.

Wenn man durch Havanna Vieja geht, muss man am Besten auf der Straße bleiben. Es kann schon mal sein, dass sich eine Vertiefung auftut. Straßenbeleuchtung ist gleich null. Das Licht kommt aus den Häusern. Vor den Türen sitzen überall freundliche Menschen. 

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Imperdible

Als Läufer weiß man, was es bedeutet sich vorzubereiten. Viel Anstrengungen und Schweiß sind nötig, um am Tag des Wettkampfes bereit zu sein.

Am letzten Tag vor dem Rennen gilt es nur noch eine Sache zu erledigen. Die Startnummer mit den Unterlagen abholen. Alles kein Problem. Es ist so wie immer. Schnell noch überall Hallo sagen und fertig.

Zurück im Hotel beim Auspacken ist irgendwas merkwürdig. Etwas scheint zu fehlen. Alles nochmal durchgecheckt.

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Playa del Este

Santa Maria del Mar

Heute ist Strand angesagt. Östlich von Havanna gibt es wunderschöne, weiße Strände. Da wollten wir hin. Als Erstes mussten wir zum Parque Central. Gegenüber dem Hotel Inglaterra ist die Haltestelle der Busse. Zweimal fünf CUC bezahlt und es konnte losgehen.

Die Fahrt dauerte nicht lange. Es ging durch Alamar und Tarara nach Santa Maria del Mar. Schnell noch zwei Liegestühle gebucht und schon lagen wir in der Sonne. Jedenfalls zu erst. Ein kräftiger Wind wehte von Nordost. Es bezog sich und kurz darauf gab es einen kurzen Schauer. Badehose also zu früh angezogen. Etwas später wurde es dann doch noch schön. Die Sonne fand ihren Weg zu uns. 

Das war also Strandtag Numero uno.

Alternativen

Einen Caffee con letche. Das war die Rettung. So saßen wir in einem Cafe nahe dem Capitolio und beobachten die Menschen. Zwei Blinde mit ihren weißen Stöcken kamen des Weges. Ganz schön mutig. Oder schon lebensmüde? Sie schafften es am Ende aber. 

Mein Vorschlag war ein Besuch der Estación Central de Ferrocarril, also des Bahnhofs. Etwa einen Kilometer mussten wir zurück legen. Abseits der Touristenattraktionen machten wir uns auf den Weg um eine Enttäuschung zu erleben. Der Bahnhof wurde auch komplett restauriert. Es gab, außer den Resten der alten Stadtmauer nichts zu sehen.

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